Crosslinks im Urin - HPLC

Bestell-Nr.: 48000, für 100 Tests
Parameter:
Deoxypyridinolin (DPD), Pyridinolin (PYD)

Interner Standard, hydrolysestabil
Einfache Probenvorbereitung
Exakte Kalibrierung

CE-IVD-validiertes Produkt - innerhalb der von der IVDR-2022-Verordnung festgelegten Zeitrahmen und Übergangsfristen für die IVDR vorbereitet

Deoxypyridinolin (DPD)

Pyridinolin (PYD)

Klinische Relevanz

Pyridinolin (PYD) und Desoxypyridinolin (DPD) entstehen zur strukturellen Stabilisierung als Quervernetzungen („Crosslinks“) bei der Bildung von Kollagenfibrillen. Bei einem pathologischen Knochenabbau erhöhen sich die Konzentrationen von PYD und DPD im Urin, beispielsweise bei der Osteoporose oder bei diversen Knochentumoren. Daher sind PYD und DPD direkte Marker zur Diagnose von postmenopausaler Osteoporose sowie zur Therapiekontrolle nach Medikamenteneinnahme. Bei erfolgreicher Therapie kann bereits innerhalb von wenigen Monaten ein deutlicher Abfall der Crosslinks im Urin festgestellt werden. Weiterhin werden Crosslink-Konzentrationen im Urin auch bei Patienten mit einem Frakturrisiko überprüft, um bei erhöhten Werten bereits im Vorfeld geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

 

Produktvorteile

  • Hydrolysestabiler interner Standard
  • Einfache Probenvorbereitung
  • Präzise und zuverlässige Kalibrierung

 

Dieser Kit erlaubt die gleichzeitige Bestimmung von Pyridinolin (PYD) und Desoxypyridinolin (DPD) im Urin mit einfachen isokratischen HPLC-Systemen. Die chromatographische Trennung erfolgt an einer RP-Säule mit nachfolgender Fluoreszenz-Detektion. Durch Verwendung eines hydrolysestabilen internen Standards können Präzision und Zuverlässigkeit der Bestimmung maximiert werden. Mittels Festphasenextraktion werden störende Fluorophore entfernt und anschließend PYD, DPD und interner Standard in einem Lauf eluiert.

Weitere Informationen
Analysenmethode HPLC
Anzahl der Bestimmungen 100
Bestimmungsgrenzen

Pyridinolin: 15 pmol/ml
Deoxypyridinolin: 15 pmol/ml

Linearität

Pyridinolin: bis zu 3200 pmol/ml
Deoxypyridinolin: bis zu 1200 pmol/ml

Wiederfindungsrate Pyridinolin: 95,5 % (VK: 1,4 %); Deoxypyridinolin: 93,6 % (VK: 2,0 %)
Intraassay

Pyridinolin: VK = 3,8 %
Deoxypyridinolin: VK = 5,9 %

Interassay

Pyridinolin: VK = 5,1 %
Deoxypyridinolin: VK = 8,9 %

Analysendauer < 15 Minuten
Probenmaterial Spontan- oder Sammelurin
Präanalytik

Die Patientenproben können bei Raumtemperatur versendet werden. Ihre Haltbarkeit beträgt bei +4 °C 7 Tage. Für eine längere Lagerung die Proben unter -18 °C aufbewahren. Lichtschutz beachten.

Probenvorbereitung
  • 250 µl Urin, 50 µl Internal Standard und 250 µl konz. HCl zusammengeben und bei 100°C ca. 12-16 Stunden (über Nacht) hydrolysieren.

  • Je 2,5 ml Extraction Buffer zugeben, mischen.

  • Die SPE-Säulchen mit 2,0 ml Wash Buffer konditionieren.

  • Das gesamte Probenvolumen auf diese Säulchen geben und mit ca. 170 x g vollständig durchzentrifugieren. Den Durchlauf verwerfen.

  • Auf jede Säule 2,5 ml Wash Buffer geben, bei ca. 700 x g durchzentrifugieren. Durchlauf verwerfen. Diesen Schritt zweimal wiederholen.

  • Auffangröhrchen wechseln

  • Anschließend 1,0 ml Elution Buffer auf jede Säule geben und bei ca. 700 x g vollständig durchzentrifugieren. Das Eluat gründlich mischen.

  • 50 µl des Eluates injizieren.

Probenstabilität Die vorbereiteten Proben/Eluate sind bei Raumtemperatur 2 Tage und bei +2 bis +8 °C ca. 4 Tage stabil.
Injektionsvolumen 50 µl
Flussrate 1,2 ml/min
Säulentemperatur Raumtemperatur (~ 25 °C)
Messwellenlänge EX 290 nm
EM 395 nm
Gradient isokratisch
Zusätzliche Informationen Es ist jedes gängige isokratische HPLC-System mit Fluoreszenz-Detektor geeignet.

Hinweis Die hier aufgeführten Produktinformationen sind beispielhaft. Bitte beachten Sie die Angaben in Arbeitsvorschrift und Beipackzetteln.
Parameter Deoxypyridinolin (DPD), Pyridinolin (PYD)
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